Drucken/exportieren
QR-Code
QR-Code Bad Königshofen im Grabfeld (erstellt für aktuelle Seite)

Beteiligen Sie sich am Aufbau der Wellness-Bayern-Seite mit Ihrem Wissen! Lesen Sie hier, wie das geht…

Bad Königshofen im Grabfeld

Bad Königshofen im Grabfeld (amtlich: Bad Königshofen i.Grabfeld) ist eine Kleinstadt im Regierungsbezirk unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld. Die Kurstadt an der Fränkische Fränkischen Saale liegt im Grabfeld zu Füßen der Haßberge und ist umgeben von den Naturparks Rhön und Naturpark Thüringer Thüringer Wald.

Geographie

Stadtgliederung

Die politische Gemeinde Bad Königshofen i.Grabfeld hat 17 amtlich benannte Stadtteile:

 

  • Althausen (Bad Königshofen im Grabfeld)Althausen
  • Aub (Bad Königshofen im Grabfeld)Aub
  • Aumühle (Bad Königshofen im Grabfeld)Aumühle
  • Bad Königshofen i.Grabfeld
  • Eyershausen
  • Gabolshausen
     
  • Göckesmühle
  • Haumühle (Bad Königshofen im Grabfeld)Haumühle
  • Ipthausen
  • Lustmühle
  • Merkershausen
  • Riedmühle (Bad Königshofen im Grabfeld)Riedmühle
     
  • Sambachshof
  • Spitalmühle (Bad Königshofen im Grabfeld)Spitalmühle
  • Unteressfeld
  • Veitsmühle (Bad Königshofen im Grabfeld)Veitsmühle
  • Zänkersmühle

Es gibt die Gemarkungen Althausen, Aub, Bad Königshofen i.Grabfeld, Bundorfer Forst, Eyershausen, Gabolshausen, Ipthausen, Merkershausen und Untereßfeld.

Geschichte

Der Ort wurde 741 erstmals urkundlich erwähnt. Allerdings war er bereits deutlich zuvor besiedelt. Dies zeigten Grabfunde aus der Zeit um 600 die im Bereich der heutigen Festungsstraße gemacht wurden. Dabei sind in diesem Gräberfeld teils christliche und teils heidnische Bestattungen vorhanden. Zu den Grabbeigaben zählen unter anderem ein Langschwert und diverse Tonwaren. Eine noch ältere Siedlung, die im 4. Jahrhundert bewohnt war, wurde an der Bamberger Straße nachgewiesen.Die Verleihung der Stadtrechte erfolgte in der Zeit um 1235. Königshofen war bis 1354 Eigentum der Grafen von Henneberg (Adelsgeschlecht)Henneberg und kam dann in den Besitz der Würzburger Bischöfe. Sie bauten Königshofen zu einer Festung aus. 1631 bis 1635 war Königshofen von den Dreißigjähriger Schweden besetzt. Als Teil des Hochstift Hochstiftes Würzburg wurde das Amt Königshofen 1803 zugunsten Säkularisation in Bayerns säkularisiert und im Friede von Frieden von Preßburg (1805) Ferdinand III. (Toskana)Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtum Großherzogtums Würzburg überlassen. Mit diesem fiel es 1814 endgültig an das Königreich Bayern. Im Jahr 1893 wurde die Stadt mit der Bahnstrecke Bad Neustadt–Bad Grabfeldbahn an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Königshofen war seit Beginn des 19. Jahrhunderts bayerische Kreisstadt und Sitz eines königlichen Landgerichts. Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Königshofen aufgelöst. Am 14. September 1974 wurde die Stadt zum Bad (Kurort)Bad erhoben.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1972 wurden die bisher selbständigen Gemeinden Gabolshausen, Ipthausen und Untereßfeld eingegliedert. Am 1. April 1972 kam Eyershausen hinzu. Althausen folgte am 1. Juli 1972. Merkershausen wurde am 1. Juli 1976 eingegliedert. Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung von Aub am 1. Mai 1978 abgeschlossen.

Freizeit

Der Ort ist unter anderem bei Wohnmobil-Besitzern beliebt, da sie direkt vom Wohnmobilstellplatz zu den Kuranwendungen in der FrankenTherme gehen können. Am Sambachshof gibt es einen Freizeitpark mit Fahrgeschäften für kleinere Kinder und ein Wildgehege.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Valentin Boxberger (1539–1596), Amtmann und Landrichter in Schleusingen
  • Caspar Schott (1608–1666), wissenschaftlicher Autor und Pädagoge
  • Alois Albert (1880–1939), Politiker (BVP), Reichstagsabgeordneter
  • Sieglinde Hofmann (* 1945), ehemaliges Mitglied der Rote Armee Fraktion (RAF)
  • Jakob Maria Soedher (* 1963), Kriminalschriftsteller, Reisejournalist und Fotograf

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen

  • Johann Caspar Schlimbach (1777–1861), Orgelbauer
  • Bernhard Eschenbach (1767–1852), Orgelbauer
  • Andreas Baader (1943–1977), ehemaliges Mitglied der Rote Armee Fraktion (RAF)
  • Barbara Gladysch (* 1940), Mütter für den Frieden
wellness in bayern