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Bad Reichenhall

Bad Reichenhall ist Große Kreisstadt und Kreisstadt des Landkreis Berchtesgadener Landkreises Berchtesgadener Land im Regierungsbezirk Oberbayern. Die Kurstadt, die über Solequellen und -bäder verfügt, wurde 2001 zur Alpenstadt des Jahres gekürt.

Geographie

Geographische Lage

Die Stadt liegt im sogenannten „Reichenhaller Talkessel“ an der Saalach. Sie wird im Norden vom Bad Reichenhaller Hausberg, dem Hochstaufen, sowie dem Fuderheuberg, im Westen vom Zwiesel (Berg)Zwiesel, im Südwesten von Gebersberg und Müllnerberg, im Süden vom Predigtstuhl (Lattengebirge)Predigtstuhl und im Osten, etwas weiter weg, hinter den angrenzenden Orten Bayerisch Gmain und dem österreichischen Großgmain, vom Untersbergmassiv umrahmt.

Der Ortsteil Marzoll liegt nordöstlich von Staufen und Fuderheuberg, dort wo sich das Tal weitet.

Unter dem Hochstaufen ereignen sich immer wieder sogenannte Schwarmbeben. Diese sind meist zu schwach, um bewusst wahrgenommen zu werden, erreichen aber manchmal auch spürbare Stärken von bis zu 3,5 auf der Richterskala.

Der Bahnhof liegt auf 470 m über dem Meeresspiegel.

Klima

Durch die Situierung im Flusstal der Saalach verfügt Bad Reichenhall trotz der alpinen Lage über ein vergleichsweise mildes Reizklima. Bad Reichenhall wird daher im touristischen und gesundheitlichen Kontext mitunter auch als „Meran#Meran des Nordens“ gepriesen. In der Effektive Effektiven Klimaklassikation liegt das Klima von Bad Reichenhall in der Regel mit Cfb mit einer mittleren Jahresniederschlagsmenge von 1675 mm und einer Durchschnittstemperatur von 8,5 Grad C wiedergegeben.

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden innerhalb des Landkreis Landkreises Traunstein sind im Nordwesten Inzell, innerhalb des Landkreis Berchtesgadener Landkreises Berchtesgadener Land im Nordosten Piding, im Südosten Bayerisch Gmain und im Westen Schneizlreuth sowie im österreichischen Salzburg (Bundesland)Bundesland Salzburg hinter dem Grenzübergang Walserberg (Österreich)Walserberg (A1) / Schwarzbach (Bundesautobahn 8BAB 8) im Ortsteil Marzoll die östlich von Bad Reichenhall gelegene Gemeinde Wals-Siezenheim und entlang des schmalen Grenzstreifens etwas südlich davon die Gemeinde Großgmain.

Stadtgliederung

Bad Reichenhall gliedert sich in fünf Gemarkungen und ist in den Statistiken einschließlich der Kernstadt mit insgesamt neun Ortsteilen ausgewiesen.

Die gesamte Fläche des Stadtgebiets beträgt 3.944 ha, davon sind 568 ha Siedlungs- und Verkehrsflächen, 2.286 ha Waldflächen, 588 ha Landwirtschaftsflächen, 171 ha Wasserflächen und 35 ha Erholungsflächen (Stand 31. Dezember 2010, d.h. vor der Eingliederung des Forst St. Zeno). und die Weiler Traunfeld und Vogelthenn – mit Bad Reichenhall ohne weitere amtliche Unterscheidung baulich zusammengewachsen.

Geschichte

Frühgeschichte, römische Kaiserzeit und erste Salzverarbeitung

Funde im Reichenhaller Raum deuten darauf hin, dass bereits während der Glockenbecherkultur (2600 bis 2300 v. Chr.) eine feste Siedlung und weitverzweigte Handelswege vorhanden waren. Richtig belegt wurde dies jedoch erst durch Funde zahlreicher Grabstätten aus der Urnenfelderzeit (1600–750 v. Chr.) im Bereich des heutigen Ortsteils Karlstein. Dort war in der La-Tène-Zeit (450–15 v. Chr.) auch ein keltisches Kultzentrum am „Langackertal“ und eine Münzprägestätte am „Haiderburgstein“. Die Kelten verfügten bereits über ein fortschrittliches Verfahren zur Salzgewinnung, die Salzsiedetechnik.

Aus der römischen Kaiserzeit (15 v. Chr.–480 n. Chr.) stammen Funde einer anspruchsvollen Villenkultur in Marzoll und Fager (Ortsteil Karlstein), die Siedlung wurde von den Römern „ad salinas“ genannt und gehörte zur römischen Provinz Noricum. Als Siedlung könnten der Altstadtbereich oder der Kirchberg, aber auch andere Bereiche in der Umgebung gedient haben. In Kirchberg fanden sich zahlreiche Grabstätten der Bajuwaren aus der Merowingerzeit (480 bis 700).

Inwieweit hier die Salzproduktion in vorrömische Zeit reicht, ist bisher unklar. Bis zum Erscheinen der Römer 15 v. Chr. wird es sich vermutlich um eine Saline mit lokaler Bedeutung gehandelt haben. Die Römer forcierten die Salzproduktion und machten ad salinas zur leistungsfähigsten im gesamten Alpenraum. Die hier auf natürliche Weise dem Erdboden entspringenden Solequellen wurden gefasst und in tönernen Öfen versotten.

Hallgrafschaft und Stadt „Hal“

Ab ca. 700 hatte der Ort den Namen Hal, was wie zuvor der Name ad salinas einen Ort mit einer Saline bezeichnet.

Auf Grund einer Schenkung des Bayernherzogs Theodo II.Theodo an den ersten Erzdiözese Bischof von Salzburg und später heiliggesprochenen Rupert von Rupert besaß das Bistum von Salzburg ein Drittel der Saline. Damit war Hal für etwa 500 Jahre der wichtigste Wirtschaftsstandort für die Salzburger Kirche. (Der Legende nach hätte der Heilige Rupert im Jahre 696 die während der Völkerwanderungszeit vergessenen Solequellen wiederentdeckt und damit die Saline zu einer neuerlichen wirtschaftlichen Blüte gebracht.) Durch den Handel mit Salz aus Hal entstand noch vor der ersten Jahrtausendwende der Handelsweg „Goldener Steig“, der sich zum bedeutendsten in Süddeutschland und Böhmen entwickelte.

Um 1070 bildete sich unter dem Grafen Arnold von Grafschaft Dießen eine eigene Hallgrafschaft heraus, die den Salzhandel organisierte und überwachte. Sie blieb in der Familie, bis der Hallgraf Engelbert von Attel und Reichenhall 1161 starb und dessen Sohn Gebhard II. 1169 in das Kloster Reichersberg eintrat. Daraufhin übernahm Herzog Heinrich der Löwe selbst die Hallgrafschaft und damit die Kontrolle über einen Großteil der süddeutschen Salzgewinnung.

1144 ist in einer Urkunde von St. Zeno erstmals ein „castrum Halla“ belegbar, 1159 die Bezeichnung als civitas, ab 1285 als stat. Die Bezeichnung als civitas nahm die Stadt Bad Reichenhall 2009 zum Anlass das 850-jährige Stadtjubiläum zu feiern.

Folgen der „Salzirrungen“

(Wehrturm), Rest der 1194 errichteten Passbefestigung nach den Angriffen Bewaffneter aus ''Hal'' von 1193
Im Mittelalter waren neben dem Erzbischof von Salzburg Bürger aus Hal sowie das Kloster St. Kloster Sankt Zeno in Besitz der Solequellen und der ehernen Sudpfannen, die die alten Tonöfen abgelöst hatten.

Zwischen Hal und dem Fürstpropstei Klosterstift Berchtesgaden kam es 1190 nach dem Tode Kaiser Friedrich I. (HRR)Friedrich Barbarossas zu kriegerischen Auseinandersetzungen, die sich als „Salzirrungen“ über Jahrzehnte hinzogen. Sie hatten ihre Ursache in dem durch den Kaiser sanktionierten Salzabbau in Berchtesgaden. Der Salzburger Erzbischof Adalbert III. von Adalbert III. sah darin eine Konkurrenz zum Salzbergwerk in Dürrnberg und zu der seinerzeit noch salzburgischen Saline in Hal. Kurz nach dem Tod des Kaisers fielen Einwohner aus Kuchl im Salzachtal ein, um die Bergbauanlagen zu zerstören und die Salzlager am Berchtesgadener Tuval zu besetzen. Friedrichs Nachfolger Heinrich VI. (HRR)Heinrich VI. drohte Salzburg zwar mit harten Strafen, aber schon 1193 drangen über den Pass Hallthurm Bewaffnete aus Hal ins Gebiet des Klosterstifts ein, vermauerten die Bergstollen am Gollenbach und zerstörten die Salzpfannen. Darüber hinaus verweigerte Hal dem Stift den Zins für seine Brunnenanteile. Propst Wernher I. (Berchtesgaden)Wernher I. erwirkte in Rom bei Papst Coelestin III. einen strengen Verweis gegen den Erzbischof mit der Forderung nach völliger Genugtuung.

Nur drei Jahre später führte wegen nicht entrichteter Zehenten 1196 eine Strafexpedition des Salzburger Erzbischofs gegen Hal zu seiner nahezu völligen Vernichtung, von der lediglich das Kloster St. Kloster St. Zeno verschont blieb. Die Stadt wurde später auf kleinerer Fläche neu errichtet und erhielt als Schutz ihre (heute noch teilweise erhaltene) Stadtmauer sowie zur Überwachung der Stadt durch Salzburg die heute nicht mehr vorhandene Hallburg am Streitbichl. Nachdem die Salzlager am Dürrnberg wiederentdeckt wurden, verarbeitete seit 1198 die neue Saline im Salzburgischen Hallein das dort abgebaute Salz. Da die Saline in Hal völlig zerstört war, hatte Hallein nun die besten Voraussetzungen, die Marktführerschaft im Salzhandel zu übernehmen.

Nachdem Graf „Luitold“ Grafen von von Plain 1218 während eines Kreuzzuges verstarb, geriet das Herzogtum Bayern (vermutlich unter Ludwig der Ludwig I.), das seine Herrschaft über Hal mehr und mehr zu festigen suchte, mit Salzburg über die zurückgefallenen Güter in Streit. Nach Vermittlung des Regensburger Bischofs Konrad IV. von Konrad IV. und des Pfalzgrafen Rapoto Ortenburg (Adelsgeschlecht)von Ortenburg wurden die Rechte in und um Hal geteilt, wobei dem Herzog im Anschluss das Landgericht bis an den „Steinbach hinter Melleck“ zugesprochen wurde. Um das Problem der zufließenden Süßwässer zu beseitigen, wurden alle Solequellen in einem neuen zentralen Förderschacht, dem sogenannten „Hauptschacht“ zusammengefasst und mit einem Paternosterschöpfwerk nach oben gefördert. Das unerwünschte Süßwasser wurde nun als Oberflächenwasser durch den ab 1524 gebauten Grabenbach (Bad Reichenhall)Grabenbachstollen abgeleitet. Knapp zwei Kilometer lang, fließt durch diesen Stollen unterhalb der Stadt noch heute in etwa 14 Metern Tiefe das Wasser bis zum Pidinger Ortsteil Staufenbrücke, wo es in die Saalach mündet.

Das Salinenarchiv des Hauptsalzamts war im Kloster St. Zeno untergebracht, das im Jahr 1512 ausbrannte, weshalb das Salinenarchiv „zu Grunde gegangen“ ist und seine „Urkunden nicht über das Jahr 1512 hinausgehen“.

Zeit im Königreich Bayern

Von 1808 bis 1810 wurde die Soleleitung nach Traunstein von Georg Friedrich von Reichenbach bis nach Rosenheim verlängert und machte Reichenhall weitere Konkurrenz. Doch nachdem Land und Leute der bis 1803 eigenständigen Fürstpropstei Berchtesgaden ab 1810 dem Königreich Bayern angegliedert waren, wurde von Reichenbach 1817 auch beauftragt, die circa 29 km lange Soleleitung vom Salzbergwerk Berchtesgaden nach Reichenhall zu bauen. Noch heute kommen rund zwei Drittel der in Bad Reichenhall verarbeiteten Sole von dort.

1834 verursachte ein Kehrbesen im Kamin der Reichenhaller Saline ein kleines Feuer, das nicht sofort gelöscht wurde, um eine zeitgleich die Saline besuchende Regierungskommission aus München nicht zu beunruhigen. Durch den daraus resultierenden Großbrand wurden weite Teile der Stadt zerstört. Zudem verbrannten im Magistrat und dem 1. Landgericht zu Reichenhall die Archive und Akten mit den Urkunden zur Geschichte und Topografie (Kartografie)Topografie der Stadt. Ludwig I. (Bayern)König Ludwig I. beauftragte Joseph Daniel Ohlmüller mit dem Neubau der Saline, die 1840 fertig gestellt war. Die inzwischen „Alte Saline“ genannte Saline war bis 1926 in Betrieb und ist heute noch als Industriedenkmal zu besichtigen. Auf dem Florianiplatz ist zum Dank dafür, dass die Anwohner seinerzeit vom Feuer verschont wurden, 1885 der St. Florian-Brunnen erbaut worden.

Ab 1846 wurde die Stadt zu einem Kur- und Badeort. Seit 7. Juni 1890 darf sie auf Verfügung des bayerischen Prinzregenten den Zusatz Bad führen. Neun Jahre später wurde sie königlich bayerisches Staatsbad.

Am 1. Dezember 1905 wurde der Hauptteil der aufgelösten Gemeinde St. Zeno (Bad Reichenhall)St. Zeno der Stadt Bad Reichenhall und der andere Teil der Gemeinde Bayerisch Gmain angegliedert.

Drei Jahre nach Gründung der Bundeswehr zog 1958 wieder eine Gebirgsjägertruppe (Bundeswehr)Gebirgsjägertruppe in die Bad Reichenhaller Kaserne ein. Ab dem 13. Juni 1966 nach dem Antisemiten und ehemaligen Wehrmachtsgeneral der Gebirgstruppe Rudolf Konrad (General)Rudolf Konrad in General-Konrad-Kaserne benannt, erhielt sie nach jahrzehntelangen Protesten am 1. August 2012 den Namen „Hochstaufen-Kaserne“.

Gebietsreform und Privatisierungen

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Juli 1972 der Landkreis Berchtesgaden, der südliche Teil des Landkreis Landkreises Laufen sowie die kreisfreie Stadt Bad Reichenhall zum neuen Landkreis Bad Reichenhall zusammengelegt. Am 1. Mai 1973 erhielt der Landkreis seinen heutigen Namen (Landkreis Berchtesgadener Land). Als Kreisstadt bestimmte der Freistaat Bayern die Stadt Bad Reichenhall, die zudem aufgrund des Verlustes der Kreisfreiheit zur Große Großen Kreisstadt erhoben wurde. Im Zuge der Gebietsreform in bayerischen Gebietsreform vom 1. Mai 1978 wurden Karlstein (Bad Reichenhall)Karlstein und Marzoll eingemeindet. Am 1. Januar 1981 wurde das gemeindefreies gemeindefreie Gebiet Kirchholz aufgelöst und zwischen Bayerisch Gmain und Bad Reichenhall (Gemarkung St. Zeno) aufgeteilt. Auch die Gemarkung Kirchholz wurde aufgelöst.

1997 wurde der Staatsbadbetrieb privatisiert, die Staatliche Kurverwaltung aufgelöst und die Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain gegründet. Der Kur- und Verkehrsverein Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain ist seit 2005 mit der Zweckverband Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee#Marketinggesellschaft Berchtesgadener Land Marketinggesellschaft Berchtesgadener Land Tourismus assoziiert. Im Zuge entsprechender Nachfrage und regionaler Konkurrenz unter Kur- und Wellness-Destinationen wurde im März 2005 die RupertusTherme eröffnet.

Bad Reichenhall wurde für sein besonderes Engagement zur Umsetzung der Alpenkonvention, dem wichtigsten internationalen Schutz- und Förderprogramm für den Alpenraum, zur Alpenstadt des Jahres 2001 gekürt. Der 1997 gegründete Verein, der diesen Preis auslobt, hat seinen Sitz in Bad Reichenhall.

Einsturz der Eislaufhalle Bad Reichenhall

Der Einsturz der Eislaufhalle Bad Reichenhall am 2. Januar 2006 forderte 15 Menschenleben, darunter 12 Kinder und Jugendliche; 34 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Zukunft des Geländes betreffend, fand in Bad Reichenhall ein Bürgerentscheid statt. Danach sprachen sich 53 % der Abstimmenden dafür aus, auf dem Gelände eine neue Eis- und Schwimmhalle zu errichten, während die Stadt dort eine Touristik-Hochschule plant. Die Stadt Bad Reichenhall hat sich jedoch aus Kostengründen über diesen Volksentscheid hinweggesetzt und hält an der Hochschule fest. Um für den Willen der Mehrheit der Bevölkerung zu demonstrieren und um der Opfer des Einsturzes der Eislaufhalle zu gedenken, veranstaltete der Liedermacher Hans Söllner vom 16. Januar bis zum 10. Februar 2009 eine Sitzblockade auf dem Gelände der eingestürzten Eishalle.

Bedeutung

Nach wie vor spielt das Salz in Bad Reichenhall eine große Rolle. Reichenhall ist dank seiner aus zahlreichen Solequellen gespeisten Solebäder ein anerkannter Kurort bzw. eine „Kurstadt“, und die Saline Bad Reichenhall vermarktet ihr Reichenhaller Markensalz in ganz Deutschland und vielen Ländern der Welt.

Einwohnerentwicklung

Die Bevölkerung von Bad Reichenhall steigt seit Jahren langsam wieder etwas an. Ebenfalls steigt auch die Geburtenrate wieder ein wenig an. Der Altersdurchschnitt der Stadt gehört mit 48,8 Jahren zu den höchsten in Deutschland. Die Einwohnerzahl von Bad Reichenhall beträgt seit 2004 in etwa 18.350, Tendenz leicht ansteigend. Durch die bevorstehende Aufstockung des Bundeswehrstandortes wird die Einwohnerzahl von Bad Reichenhall in nächster Zukunft auf über 20.000 Einwohner ansteigen. -

Amtliche Einwohnerzahl
  17.513
-
Einwohner insgesamt 1)
  17.963
-
männlich
  8.313
-
weiblich
  9.650
-
mit Nebenwohnung gemeldet
  993
-
 1) Einwohnerzahl gemäß der Fortschreibung desEinwohnermeldeamtes zum Stand 1. Januar 2011

Geografisch-soziokulturelle Zuordnungen

Schon vor dem Übergang in das Königreich Bayern seit langem Herzogtum herzoglich bayerisches Einzugsgebiet, nimmt Bad Reichenhall als traditionsreiche Salinen- und Kurstadt soziokulturell innerhalb des Landkreis Berchtesgadener Landkreises Berchtesgadener Land eine Sonderstellung ein und grenzt sich noch heute als Große Kreisstadt von der gleichnamigen Kulturlandschaft Berchtesgadener Land in den historischen Grenzen des Fürstpropstei fürstpropstlichen Kernlandes und dem einst zum Fürsterzbistum Salzburg gehörenden Rupertiwinkel ab.

Religion

Von der zuletzt anlässlich der Volkszählung am 25. Mai 1987 erfassten Religionszugehörigkeit der Einwohner Reichenhalls waren von seinerzeit 16.342 Einwohnern 11.790 (72,1 %) als Römisch-katholische römisch-katholisch und 3.311 (20,3 %) als Evangelisch-lutherische evangelisch-lutherisch (einschließlich Freikirchen) gemeldet; die übrigen 1.241 (7,6 %) Einwohner waren anderer Konfession oder konfessionslos (davon 12 jüdischen Glaubens, 364 zählten zu „sonstige religiöse und christliche Gemeinschaften“ und 865 waren „keiner Religionsgesellschaft rechtlich zugehörig“).

Mehr als 92 Prozent der Einwohner Bad Reichenhalls gehörten 1987 somit einer christlichen Religionsgemeinschaft an.

In Bad Reichenhall bestehen drei Römisch-Katholische römisch-katholische Pfarrgemeinden:

  • Pfarrkirche St. Nikolaus (Bad Reichenhall)St. Nikolaus Bad Reichenhall mit den Filialen St. Georg (Nonn), St. Pankraz (Karlstein) und Maria Hilf (Schneizlreuth).
  • Pfarrkirche St. Valentin (Marzoll)St. Valentin – Marzoll
  • St. Zeno (Bad Reichenhall)St. Zeno – Bad Reichenhall

Neben einer Evangelisch-Lutherische Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde (Evangelische Stadtkirche (Bad Reichenhall)Evangelische Stadtkirche) gibt es in Bad Reichenhall die Evangelischen Freikirchen der Mennonitische Mennoniten Brüdergemeinde und der Bund Freikirchlicher Freien Christengemeinde.

Ferner gibt es in Bad Reichenhall Zeugen Jehovas und die Neuapostolische Kirche.

Die Buddhistische Gemeinschaft Jodo Shinshu Deutschland (BGJD) hat ihren Sitz und Tempel in Bad Reichenhall und betreut dort die Begegnungsstätte ShinDo.

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat Bad Reichenhall umfasst 24 Stadträte und den Oberbürgermeister. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahlen in Bayern 2008Kommunalwahl am 2. März 2008 wie folgt dar:

Christlich-Soziale Union in CSU:  11 Sitze (einschl. OB)
-
Freie Wähler FWG:  6 Sitze
-
Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE:  4 Sitze
-
SPD SPD:  3 Sitze
-
FDP FDP:  1 Sitz

Oberbürgermeister

Bei der Stichwahl am 26. März 2006 setzte sich Herbert Lackner (CSU) gegen den seit 1988 im Amt befindlichen OB Wolfgang Heitmeier (FWG) durch und ist seit 1. Mai 2006 neuer Oberbürgermeister. Bei der Wahl am 11. März 2012 erreichte Lackner im ersten Wahlgang 48,2 % der Stimmen und musste in der Stichwahl am 25. März gegen den parteilosen Kandidaten der Grünen Manfred Hofmeister antreten, der 18,2 % erhielt. Bei der Stichwahl am 25. März wurde Herbert Lackner mit 56,0 % der Stimmen erneut zum Oberbürgermeister gewählt.

Wappen

Blasonierung: „Gespalten von silber und gold. Vorn ein blaues Rautenmuster. Hinten ein rechtsgewendeter rot bezungter und rot bewehrter schwarzer Panther.“

Bedeutung: Das weiß (silber)-blaue Rautenmuster zeugt von der langen Zugehörigkeit der Stadt zum Machtbereich der Wittelsbacher. Das Rautenmuster stammt ursprünglich aber aus dem Wappen der Grafen von Bogen (Stadt)Bogen. Die Wittelsbacher übernahmen es später. Der Panther stammt aus dem Wappen der Grafen von Orthenburg. Das Stadtwappen entspricht dem Hoheitszeichen von Niederbayern, zu dem Reichenhall ursprünglich gehörte (1255–1506).

Weitere Anlagen sind der Rupertuspark an der Luitpoldstraße, der Wittelsbachergarten hinter dem Kurgastzentrum und der Karlspark in St. Zeno.

Sport und Sportvereine

Beim Berchtesgadener-Land-Radmarathon (Alpencup), der am 12. Juni 2005 das erste Mal stattfand, war Bad Reichenhall der Start- und Zielort.

Wirtschaft und Infrastruktur

Tourismus

Bad Reichenhall lebt stark vom Fremdenverkehr und den Kurbetrieben. Seit einigen Jahren bemüht sich die Stadt auch, nachhaltigen Tourismus voranzutreiben, und ist Mitglied bei der Tourismuskooperation Alpine Pearls. Der Kur- und Verkehrsverein Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain ist seit 2005 mit der Zweckverband Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee#Marketinggesellschaft Berchtesgadener Land Marketinggesellschaft Berchtesgadener Land Tourismus assoziiert und nutzt sie zur Bewerbung der touristischen Angebote in Bad Reichenhall.

Andere Wirtschaftszweige

Deutschlandweit bekannt ist das Reichenhaller Markensalz. Dies wird in der Saline Bad Reichenhall der Südwestdeutsche Südwestdeutschen Salzwerke AG gesiedet. Weltweit bekannt sind auch die Patisserieprodukte der Firma Paul Reber (Unternehmen)Reber, am meisten wohl die Mozartkugeln, deren größter Produzent Reber heute ist. In der Stadt hat auch die älteste Latschenkiefernölbrennerei der Welt Josef Mack GmbH & Co.KG ihren Firmensitz. Ferner sind auch die seit 1934 in Bad Reichenhall stationierten Gebirgstruppe (Deutschland)Gebirgsjäger ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region.

Verkehr

Durch das Verschwinden der Grenzen in Europa und das Entstehen von Europaregionen orientiert sich Bad Reichenhall immer mehr in Richtung Salzburg, das nur wenige Kilometer entfernt ist. Die beiden Bahnhöfe von Bad Reichenhall (Bad Reichenhall und Bad Reichenhall-Kirchberg) liegen auf der Bahnstrecke Freilassing–Berchtesgaden und werden seit Dezember 2009 hauptsächlich von der Berchtesgadener Land Bahn im Stundentakt bedient. Es besteht ein Stadtbusverkehr sowie Busverbindungen in die Nachbarorte und ein Anschluss an das landesweite Busliniennetz.

Als Umgehungsstraße verlaufen die Bundesstraße 20B 20 und die Bundesstraße 21B 21 am Ort vorbei. Die B 20 verläuft zusätzlich durch einen Teil des Ortsgebiets nach Bayerisch Gmain, den Hallthurmer Berg hinauf, nach Berchtesgaden.

Die Bundesautobahn 8 führt im Stadtteil Marzoll durch die Stadtgemarkung, wobei die Anschlussstelle Bad Reichenhall in der Nachbargemeinde Piding liegt. Im Ortsteil Schwarzbach befindet sich eine Behelfsauffahrt in Richtung München.

Medien

Das Reichenhaller Tagblatt wurde 1840 gegründet und erscheint seit Anfang der 1970er mit den Mantel (Zeitung)Mantelseiten des Traunsteiner Tagblatts.

Als landkreisweite Zeitung wird in Bad Reichenhall auch das Berchtesgadener Wochenblatt verteilt, das eine Auflage von 37.200 hat.

Der Sender Bad Reichenhall-Kirchholz versorgt seit 1967 die Kurstadt mit Radioprogrammen des Bayerischer Bayerischen Rundfunks.

Empfangbar in Bad Reichenhall ist zudem u. a. seit dem 1. Januar 2009 der Lokalsender Bayernwelle SüdOst mit Sitz in Freilassing, der die Frequenz des 2008 eingestellten Senders Untersberg live übernommen hatte.

Bildung

In der Stadt gibt es das Karlsgymnasium und die Mädchenrealschule der Erzbistum München und Erzdiözese München und Freising in St. Zeno (Bad Reichenhall)St. Zeno. Weiterhin gibt es eine Mittelschule (St. Zeno), ein Sonderpädagogisches Förderzentrum, eine Montessori-Schule und drei Grundschulen (Heilingbrunnerstraße, St. Zeno/Marzoll und Karlstein).

Weitere Bildungseinrichtungen sind die Berufsfachschule für Krankenpflege an den Kliniken des Landkreises, die Städtische Musikschule, die Städtische Volkshochschule und die Steigenberger Hotelfachschule.

Ab 2009 sollte auf dem Gelände der ehemaligen Eislauf- und Schwimmhalle eine Fachhochschule für Hotelmanagement errichtet werden, ein Ableger der privaten Internationale Fachhochschule Bad Honnef-Fachhochschule Bad Honnef, aber bis heute wurde das Projekt nicht realisiert. Der Studienbetrieb wurde bereits 2008 in provisorischen Räumen aufgenommen.

Trivia

Neben den im Geschichtsabschnitt bereits erwähnten großen Stadtbränden gab es noch, meist im Zusammenhang mit der Saline, weitere in den Jahren 1209, 1265, 1353, 1415, 1424 und 1448.

In der jüngeren Vergangenheit kam es nach einem Tankwagenunfall am 22. November 1982 zu einer Brandkatastrophe. Ein brennender Bergwald am Thumsee hielt die Feuerwehren ab dem 13. April 2007 elf Tage lang in Atem, davon drei Tage unter dem Vorzeichen eines Katastrophenalarms. Zwölf Hubschrauber unterstützten die Brandbekämpfung, Personen kamen nicht zu Schaden.

Ein 16-jähriger Lehrling schoss am 1. November 1999 wahllos vom Fenster des elterlichen Wohnhauses, tötete drei Passanten und verletzte u.a. den Schauspieler Günter Lamprecht und seine Lebensgefährtin Claudia Amm. Zuvor hatte er seine 18 Jahre alte Schwester erschossen. Nach der Tat beging er Suizid.

Ab Ende 2007 war eine Diskussion um eine von Harry Vossberg initiierte und von Angerer der Angerer dem Älteren entworfene, über 50 m hohe Christusstatue auf dem Hausberg Predigtstuhl (Lattengebirge)Predigtstuhl im Gange. Die neu geplante Statue wäre damit 22 m höher geworden als das Vorbild in Rio de Janeiro. Das Vorhaben wurde im September 2008 vom Stadtrat abgelehnt.

Persönlichkeiten

  • Rupert von Salzburg (um 650–718), Organisator der mittelalterlichen Salzgewinnung in Reichenhall, einer Legende nach Wiederentdecker der verschwundenen Solequellen und heute Stadtpatron von Reichenhall
  • Hans Reiffenstuel (Hofbaumeister)Hans Reiffenstuel (1548–1620), erbaute zusammen mit seinem Sohn Simon in den Jahren 1617 bis 1619 die Soleleitung von Reichenhall nach Traunstein
  • Georg Friedrich von Reichenbach (1771–1826), bayerischer Ingenieur und Erfinder der Wassersäulenmaschine, erbaute 1817 die Soleleitung von Berchtesgaden nach Bad Reichenhall
  • Moritz von Schwind (1804–1871), Maler, Schöpfer der Fresken und des Kreuzweges in der Pfarrkirche St. Nikolaus
  • Gustav Ortenau (1864–1950), Lungenfacharzt in Bad Reichenhall
  • Carl Muth (1867–1944), Regimekritiker mit Verbindung zur „Weißen Rose“, starb 1944 in einem ins Bad Reichenhaller Hotel Axelmannstein evakuierten Münchner Krankenhaus
  • Max Bernuth (1872–1960), Kunstmaler, bedeutender Buchillustrator
  • Claire Waldoff (1884–1957), gestorben in Bad Reichenhall, deutsche Chanson-Sängerin
  • Theodor Thürmer (1890–1962), leitete von 1937 bis 1955 das Forstamt Reichenhall-Nord und lebte bis zu seinem Tod bei Bad Reichenhall
  • Nahum Goldmann (1895–1982), Gründer und Präsident des Jüdischen Weltkongresses, starb am 29. August 1982 in Bad Reichenhall
  • Draga Matković (* 1907), vermutlich älteste noch öffentlich spielende Konzertpianistin der Welt
  • Heinz Oestergaard (1916–2003), Modeschöpfer

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

  • Peter Kröll von Reichenhall († 1363), Theologe und Bischof von Lavant
  • Wiguleus Fröschl von Marzoll (1445–1517), Theologe und Fürstbischof von Passau
  • Amandus Pachler (1624–1673), Salzburger Historiker, Theologe und Abt des Stifts St. Peter in Salzburg
  • Andreas Hofer (Komponist)Andreas Hofer (1629–1684), Salzburger Komponist und Hofkapellmeister
  • Christian Harl (1824–1902), Pfarrer und Reichstagsabgeordneter (Zentrum)
  • Sebastian Altmann (1827–1894), österreichischer Architekt
  • Heinrich Puchner (1865–1938), Bodenkundler und Landtechniker
  • Franz Grainer (1871–1948), Fotograf
  • Otto von Baeyer (1877–1946), Physiker
  • Hans von Pranckh (1888–1945), österreichischer Heimwehrführer
  • Franz Taeschner (1888–1967), Orientalist und Islamwissenschaftler
  • Viktoria Savs (1899–1979), österreichische Soldatin im Ersten Weltkrieg
  • Josef Hellenbrock (1900–1977), Politiker und Bundestagsabgeordneter (SPD)
  • Walter Grabmann (1905–1992), Luftwaffenoffizier
  • Ernst Baumann (Fotograf)Ernst Baumann (1906–1985), Fotograf
  • Hans-Georg Beck (1910–1999), Byzantinist
  • Andreas Hinterstoißer (1914–1936), Bergsteiger
  • Harry Saager (1919–1999), Radrennfahrer
  • Günter Joetze (* 1933), Diplomat
  • Ludwig Valentin Angerer (* 1938), Architekt, Bildhauer, Maler und Schriftsteller
  • Walter Andreas Angerer (* 1940), Maler, Bildhauer und Komponist.
  • Hermann Rumschöttel (* 1941), Archivar, Historiker und Generaldirektor der Staatlichen Archive Bayerns
  • Heinz Nußbaumer (* 1943), österreichischer Journalist und Fernsehmoderator
  • Werner Schwarzwälder (1944–2011), Journalist
  • Gustav Starzmann (* 1944), Vermessungsingenieur und bayerischer Landtagsabgeordneter (SPD)
  • Christa Hintermaier (* 1946), Skirennläuferin
  • Rupert Fegg (* 1948), Galerist und Direktor der Kunstakademie Bad Reichenhall
  • Georg Ringsgwandl (* 1948), Kardiologe, Kabarettist und Liedermacher
  • Manfred Schöndorfer (* 1948), Ringer
  • Richard Wolff (Ringer)Richard Wolff (* 1948), Ringer
  • Fritz Huber (Ringer)Fritz Huber (* 1949), Ringer
  • Johann Berger (General)Johann Berger (* 1951), Brigadegeneral
  • Josef Hirthammer (* 1951), Maler, Bildhauer und Fotograf
  • Walter F. Tichy (* 1952), Informatiker
  • Robert Meyer (* 1953), Schauspieler, Regisseur und Direktor der Wiener Volksoper
  • Liane Rudolph (* 1953), Schauspielerin und Synchronsprecherin
  • Peter Schreyer, (* 1953), Automobildesigner
  • Roland Tichy (* 1955), Journalist
  • Hans Söllner (* 1955), Sänger und Liedermacher
  • Bernhard Hagemann (* 1956), Fotograf und Jugendschriftsteller
  • Andrea Gysi (* 1957), Politikerin
  • Peter Druschel (* 1959), Informatiker
  • Walter Pichler (Biathlet)Walter Pichler (* 1959), Biathlet und Biathlontrainer
  • Martin Sebaldt (* 1961), Politikwissenschaftler
  • Alexander Kastenhuber (* 1967), Radrennfahrer
  • Stefan Holzner (* 1968), Triathlet
  • Guido May (* 1968), Schlagzeuger
  • Georg Nickaes (* 1971), Skibergsteiger
  • Andreas Puhani (* 1973), Dirigent und Hochschullehrer in München
  • Regina Häusl (* 1973), Skirennläuferin
  • Andreas Ortner (* 1975), Radrennfahrer
  • Anni Friesinger-Postma (* 1977), Eisschnellläuferin
  • Barbara Gruber (* 1977), Skibergsteigerin
  • Michael Neumayer (* 1979), Skispringer
  • Jan Friesinger (* 1980), Eisschnellläufer
  • Gregor Bermbach (* 1981), Bobsportler
  • Agnes Friesinger (* 1984), Eisschnellläuferin
  • Fabian Müller (1986)Fabian Müller (* 1986), Fußballspieler
  • Hermann Gassner Hermann Gassner (* 1988), Rallyefahrer

Literatur

;Belletristik

  • Elias Canetti: Die gerettete Zunge. Die Geschichte einer Jugend. Autobiographie 1977. Fischer-Taschenbuch-Verl., Frankfurt am Main 2005. ISBN 3-596-22083-1
  • Marie von Ebner-Eschenbach: Die Erdbeerfrau. Gedicht 1900.
  • Erich Kästner: Der kleine Der kleine Grenzverkehr oder Georg und die Zwischenfälle (1938). Atrium, Zürich 2008. ISBN 3-85535-983-0
  • Theodor Storm: Ein Bekenntnis. Novelle 1887. ISBN 3-88242-166-5
  • Dieter Wellershoff: Der Ernstfall. Innenansichten des Krieges. Biographische Erzählung. 1995. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1997. ISBN 3-462-02656-9

;Sachliteratur

  • Herbert Pfisterer: Bad Reichenhall in seiner bayerischen Geschichte. Motor + Touristik, München 1988.
  • Birgit Gruber-Groh: Bad Reichenhall (Historischer Atlas von Bayern, Altbayern 57), München 1995. ISBN 3-7696-9948-3
  • Johannes Lang, Josefine Unterhauser: Im Garten der Heilung, Die Geschichte des Königlichen Kurgartens von Bad Reichenhall. Bad Reichenhall 2005. ISBN 3-9809580-4-3
  • Johannes Lang: Geschichte von Bad Reichenhall, Ph.C.W. Schmidt, Neustadt/Aisch 2009. ISBN 978-3-87707-759-7
  • Josephine Blei, Die Saline Bad Reichenhall - Überlegungen zu herrschaftlichen Besitzverhältnissen und Handelsmechanismen von der Römerzeit bis zu den Bajuwaren, in: Peter Herz, Peter Schmid, Oliver Stoll (Hrsg.), Ökonomie und Politik. Facetten europäischer Geschichte im Imperium Romanum und dem frühen Mittelalter, Berlin 2011, S. 151–170
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